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Filmabend

«Krebs hat viele Gesichter»:

Unter diesem Titel zeigte die Krebsliga Schaffhausen in der Zwinglikirche vier Kurzfilme, die diese Krankheit aus verschiedenen Blickwinkeln zeigen. Dabei ging es um die Ängste, die eine solche Diagnose auslöst, um eigene Grenzen und ums Abschiednehmen. Mit diesem Filmprojekt will die Krebsliga das Verständnis für Betroffene und Angehörige wecken.

Nach einem stärkenden Suppenznacht, der von fleissigen Helferinnen gekocht worden war, hiess es «Film ab» und ganz verschiedene Geschichten flimmerten über die Leinwand. Sie waren gespickt mit Mut, Hoffnung, einer Prise Humor und tröstlichen Bildern.

Im Dokumentarfilm «Sie» berichten zwei Männer aus ihrem Leben mit der Diagnose Brustkrebs ihrer Partnerinnen. Einer der beiden, Gunther Müller, war mit seiner Frau in der Zwinglikirche anwesend. «Wenn man die Diagnose hört, sieht man den Tod vor sich und ist mit der Situation überfordert», sagte er. Vorher denke man, Krebs hätten nur die anderen – aber in diesem Moment ändere sich alles, und es zu akzeptieren, falle sehr schwer. Neben der Unterstützung durch Familie und Freunde sei die Krebsliga, die professionelle Hilfe vermittelt habe, sehr hilfreich gewesen. Diese solle man als Betroffene und Angehörige unbedingt in Anspruch nehmen, denn «allein geht man fast drauf». Heute – vier Jahre nach der schweren Diagnose – gehe es seiner Frau gut und ihm auch, mit einigen Aufs und Abs. Die Ärztin, Natalie Büel-Drabe (Psychoonkologin am Kantonsspital Schaffhausen & Vorstandsmitglied der Krebsliga Schaffhausen) fragte in der Podiumsdiskussion Gunther Müller, was die Krankheit im Rückblick mit ihnen gemacht habe. Die Krankheit habe sie nicht voneinander entfernt, im Gegenteil sie habe das Paar zusammengeschweisst und stark gemacht, antwortete Gunther Müller. Er möchte diese Zeit nicht missen, aber die dunklen Momente will er nicht noch einmal erleben.

Der Anlass war sehr gut besucht und im Anschluss nutzten die Anwesenden die Gelegenheit bei Kaffee und Kuchen sich persönlich mit den anwesenden Fachkräften auszutauschen.